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Episodenführer

2013 // KW 48

25.11. - 29.11.2013

Pauline ist schockiert, dass sowohl Charlotte als auch Leonard von Patrizias Erpressung und ihrer Erbschaft wussten und dass Leonard seinem Vater zuliebe darüber geschwiegen hat. Wie soll sie ihm jemals wieder vertrauen können? Von Coco dazu ermutigt, entschließt sie sich, den ihr rechtmäßig zustehenden Besitz einzufordern. In einer Verhandlungsrunde mit Friedrich, Charlotte und Werner einigt man sich darauf, dass Pauline von allen Anteilseignern des "Fürstenhofs" eine Entschädigung von mindestens einer Million zusteht. Friedrich ist damit vollkommen ruiniert, denn als Hauptanteilseigner müsste er den größten Part des Geldes zahlen. Fieberhaft sucht er nach einem Ausweg - und findet ihn tatsächlich. Denn er kann einen befreundeten Schönheitschirurgen davon überzeugen, eine Praxis im "Fürstenhof" zu eröffnen und Anteile von Friedrich zu kaufen. Doch dafür müsste Michael die Praxis gekündigt werden …
Der Freundschaft mit André zuliebe lässt Michael seine Bedenken beiseite und heiratet ihn. Die beiden sind nun Mann und Mann und feiern eine ausgelassene Hochzeitsparty mit ihren Freunden. André ist erleichtert, dass die Gefahr eines Prozesses endgültig abgewendet ist - schließlich fehlt Natascha nun ihr einziger Zeuge, da Michael als Andrés Partner nicht vor Gericht aussagen muss.
Hildegard hegt die Hoffnung, dass Alfons ebenfalls auf Michaels und Andrés Hochzeitsparty kommt und dass sie sich dort mit ihm in Ruhe aussprechen kann. Alfons hat ähnliche Gedanken, doch als er zu der Party gehen will, erfährt er von Magdalena, dass die Sponsoren für eine neue Kampagne ihn dringend kennen lernen wollen. Schweren Herzens lässt er sich auf ein Geschäftsessen ein. Aber als dieses immer länger dauert, beschließt er, Prioritäten zu setzen. Und Alfons wichtigste Priorität heißt immer noch Hildegard Sonnbichler. Er bricht das Geschäftsessen ab und eilt zu der Party. Doch Hildegard hat diese schon verlassen, weil sie nicht mehr geglaubt hat, dass Alfons noch kommt.

Friedrich beharrt darauf, dass der Verkauf der Praxisräume seine einzige Möglichkeit ist, Pauline auszuzahlen. Schweren Herzens kündigt Charlotte daraufhin Michael. Werner bietet Friedrich an, ihm weitere Anteile abzukaufen, aber Friedrich wehrt ab. Barbara ist wiederum sicher, Friedrich eine Niederlage beigebracht zu haben, und kann ihren Triumph nicht verbergen. Friedrich bleibt optimistisch und glaubt, das Geld noch aufzutreiben - doch am nächsten Morgen erscheint in der Zeitung ein Artikel, in dem Friedrich dazu angehalten wird, Michaels Kündigung wieder zurückzunehmen, weil er ihn diskriminiert haben soll. Als Barbara sich schadenfroh darüber zeigt, dass Friedrich nun doch Anteile am "Fürstenhof" verkaufen muss, drohen ihm die Nerven durchzugehen. Er folgt Barbara in den Wald und es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung. Als Barbara vor Friedrich zusammenbricht, ist für ihn die Stunde der Rache gekommen.
Pauline macht Tina Mut, sich mit dem neuen, netten Küchenjungen Hansi zu verabreden, um ihren Liebeskummer wegen Goran zu vergessen - nichtsahnend, dass dieser homosexuell ist. Pauline selbst weist wiederum ein Versöhnungsangebot von Leonard zurück.
André bedauert Michael wegen des Verlusts seiner Praxis und verspricht, sich mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen, damit ihre Ehe-Farce bald ein Ende hat. Michael stellt hingegen am nächsten Tag mit Erstaunen fest, dass er in der Zeitung als Opfer der Diskriminierung von Homosexuellen bezeichnet wird. Das geplante Trennungsjahr von André rückt damit in weite Ferne. Sabrina plant daraufhin eine Demonstration im Dorf, um für den Erhalt von Michaels Praxis zu protestieren.
Alfons erfährt von Magdalena, dass die Werbekampagne auf alle Milchprodukte des Konzerns ausgeweitet wird. Alfons freut sich, aber ihm liegt sein Zerwürfnis mit Hildegard immer noch schwer im Magen. Auch Hildegard vermisst Alfons sehr, und so kommt es zu einer Versöhnung. Als sich Alfons bei Leonard wegen seiner Werbeverpflichtung frei nehmen will, führt dies zu einem heftigen Streit.

Pauline hadert mit sich, Werners Geld als Entschädigung anzunehmen, und gibt es ihm schließlich zurück. Werner ist nicht erbaut darüber, denn er will Friedrich finanziell bluten sehen. Seinem Bruder zuliebe will sich André bei Pauline dafür stark machen, dass sie das Geld doch noch annimmt. Pauline wird nachdenklich und bittet Friedrich schließlich um Anteile am "Fürstenhof", damit sie das Andenken ihres Großvaters ehren kann. Friedrich will Pauline gerade mit fünf Prozent abspeisen, als Leonard zufällig hinzukommt.
Friedrich appelliert an die am Boden liegende Barbara, Vernunft anzunehmen, aber Barbara weigert sich. Als Nils auf die beiden trifft, verschwindet Friedrich eilig. Charlotte erfährt schließlich von Nils, was sich zwischen Barbara und Friedrich zugetragen hat, und ist erschüttert. Sie stellt Friedrich zur Rede. Der lügt entschlossen, doch dann verunsichert Barbara Charlotte mit der Behauptung, dass Friedrich Patrizia die Treppe herunter gestoßen hat.
Hildegard fordert von Alfons, seine Kündigung rückgängig zu machen, aber Alfons weigert sich entschieden. Die beiden gehen uneins auseinander. Goran dagegen stärkt Alfons hinsichtlich der Werbekampagne den Rücken. Tina wiederum macht Hildegard klar, was sie an Alfons hat, und Hildegard lenkt schließlich ein. Doch Alfons ist wegen seiner Kampagne auf einem Höhenflug und will auch Hildegard ermutigen, ein ganz neues Leben zu beginnen.
Hansi hat in Michael ein Vorbild gefunden, denn ohne seine Bekanntschaft hätte er nie den Mut gefunden, zu seiner Homosexualität zu stehen. Michael leidet unter Gewissensbissen, die André wiederum nicht teilt. Besorgt findet Michael dann einen bedrückten Hansi, der nach seinem Coming-out von seinen Eltern herausgeworfen wurde.

Charlotte bemüht sich Friedrich gegenüber um Normalität, auch wenn ihr das nur schwer gelingt: Barbaras Behauptung hat sie sehr verunsichert. Als Charlotte einen schlimmen Albtraum hat, in dem Friedrich sie umbringt, begreift sie, dass sie ihn endlich mit Barbaras Verdacht konfrontieren muss. Charlotte stellt Friedrich schließlich erneut die Frage, ob er Patrizia wirklich nicht die Treppe herunter gestoßen habe. Friedrich leugnet zunächst, doch Charlotte setzt ihn weiter unter Druck.
Friedrich weigert sich aufgebracht, Leonards Forderung nachzukommen, und wirft seinem Sohn Erpressung vor. Pauline ist von Leonards Kampfgeist beeindruckt, während Martin Friedrich ins Gewissen redet. Als auch Charlotte sich für Leonard stark macht, kommt Friedrich ernsthaft ins Grübeln und erklärt sich schließlich bereit, Pauline 20 Prozent seiner Anteile am "Fürstenhof" zu überschreiben.
Als Werner vom Zuwachs in der Scheune erfährt, zieht er als Anteilseigner wieder in den "Fürstenhof" zurück - wenn auch erst einmal in ein Gästezimmer. André ist derweil sauer auf Michael, denn um nicht aufzufliegen, müssen sie auch in ihren eigenen vier Wänden vor Hansi das schwule Pärchen spielen. Als Natascha von Hansis Einzug erfährt, nutzt sie dies geschickt aus. Um Michaels und Andrés Farce aufzudecken, lädt sie sich selbst in die Scheune ein.
Alfons fühlt sich von Hildegard nicht ernstgenommen. Magdalena bekommt mit, wie sehr die Ehe der Sonnbichlers unter der Werbekampagne leidet und sucht ein offenes Wort mit Hildegard.

Leonard sucht Paulines Nähe und bietet ihr an, ein Praktikum bei ihm in der Geschäftsführung zu machen, um sich in die Hotelleitung einzuarbeiten. Pauline zögert, doch sie sehnt sich nach Leonards Nähe. Leonard gesteht derweil Martin, dass auch er auf eine Versöhnung hofft. Als Friedrich Pauline in Anwesenheit eines Notars schließlich die 20 Prozent seiner Anteile überschreibt, erleidet er einen Schwächeanfall. Leonard ist besorgt, doch dann erfährt er schnell, dass es seinem Vater wieder gut geht. Pauline und er sind erleichtert.
Friedrich verschweigt gegenüber Charlotte sein wahres Motiv und gibt vor, sich mit Patrizia wegen der Erpressung gestritten zu haben. Charlotte ist fassungslos und erwartet von Friedrich, dass er sich selbst anzeigt. Doch Friedrich weigert sich entschieden. Barbara ahnt derweil, dass Charlotte inzwischen die Wahrheit weiß, und setzt sie geschickt unter Druck. Doch nachdem Charlotte durch Michael von Friedrichs Schwächeanfall erfahren hat, trifft sie eine Entscheidung: Sie wird nicht auf einer Selbstanzeige bestehen, will aber auch nicht mit jemandem zusammen sein, der fast ein Menschenleben auf dem Gewissen gehabt hätte.
Die Kündigung von Michaels Praxis ist vom Tisch. André und Michael wollen nun die Scheidung weiter vorantreiben. Hansi jedoch ist geschockt, als er von ihrer Trennung erfährt. Sabrina wiederum bittet ihren Vater vergeblich, ein Bußgeld für die unangemeldete Demonstration für sie zu bezahlen. Michael leidet weiterhin unter seinem Patientenschwund und bittet André um finanzielle Hilfe, aber André weigert sich: Denn beim Geld hört die Freundschaft auf. Da dreht Michael den Spieß um.
Magdalenas Worte haben Alfons nachdenklich gemacht, deshalb nimmt er sich Zeit für Hildegard. Doch die will ihm demonstrieren, wie hilflos man sich fühlt, wenn der Partner plötzlich seine ganz eigenen Wege geht.