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Episodenführer

2010 // KW 32

09.08. - 13.08.2010

Eva traut ihren Augen kaum, als ihr Bruder Jacob vor ihr steht: Er hat seine Ausbildung in Hamburg geschmissen und fängt am "Fürstenhof" als Stallbursche an. Maike hat indes eine unschöne Absage bekommen: Ihr Visum wird nicht verlängert. Den Schreck begießt sie mit Simon, der dabei mitbekommt, dass Maike Jacob heiß findet. Als Ben zu allem Überfluss Jacob und Eva auch noch an den gemeinsamen Tisch winkt, als man sich im Alten Wirt zufällig trifft, erklärt Maike weinselig, dass nur eine Scheinehe mit einem Deutschen sie vor ihrer Ausreise retten könnte. Ben will Simon am nächsten Tag dazu bringen, Maike tatsächlich zu heiraten. Simon lässt sich schließlich überzeugen und eilt zu Maike …
Charlotte und Werner müssen einsehen, dass Robert nichts mit seiner kleinen Tochter Valentina zu tun haben will. So bleibt den Großeltern Saalfeld nichts anderes übrig, als selbst wieder Windeln zu wechseln. Doch als Werner Robert verzweifelt an Miriams Grab findet, begreift er, wie tief der Schmerz bei seinem Sohn sitzt. Einfühlsam verspricht er Robert, ihm alle Zeit zum Trauern zu geben.
Götz bietet Werner seine Anteile an und bügelt ihn schroff ab, als dieser aufgrund des Trauerfalles um eine Woche Aufschub für dieses Geschäftsgespräch bittet. Werner und André wollen diesem Mann daraufhin eine Lektion erteilen, und schnell haben sie eine Idee: Werner erinnert sich, dass Sandra erwähnt hat, dass Götz seine Krebserkrankung nur vorgibt. André schnüffelt also ein wenig in Götz’ Zimmer herum.

Nils und Tanja laden Robert zum Essen ein, um ihn von seiner Trauer abzulenken. Doch Robert erträgt ihr Beziehungsglück nicht, brüskiert die beiden und geht. Die zunächst verständnisvolle Eva schickt Werner zu Robert, der seinen Kummer an der Bar ertränkt. Charlotte hat derweil ein klein wenig mit Valentina zu kämpfen. Als Eva mitbekommt, wie Robert seine leicht überforderte Mutter nicht nur mit ihren Problemen alleine lässt, sondern sie auch noch harsch angeht, hat sie genug und nimmt sich Robert zur Brust …
Maike erklärt Simon, dass sie Jacob 1.500 Euro für die Ehe zahlt. Eifersüchtig versucht Simon, Jacob das Ehegeschäft mit Maike auszureden, vorerst vergebens. Auch Eva, die für Jacobs Plan überhaupt kein Verständnis hat, kann ihren Bruder nicht davon abbringen. Später wird Simon durch Ben auf die Idee gebracht, hinter Maikes Rücken Jacob anzustiften, den Preis für die Scheinehe in die Höhe zu treiben - sehr zum Missfallen von Maike.
Das Sofa der Sonnbichlers geht kaputt. Hildegard will endlich ein Neues kaufen, doch Alfons möchte das Alte lieber reparieren. Bei seinen Reparaturarbeiten richtet er allerdings aus Versehen weiteren Schaden an.
Herausfordernd versucht André, Götz wegen seiner angeblichen Krebserkrankung aus der Reserve zu locken. Doch dieser lässt sich nicht einschüchtern: Er droht André mit der Polizei, lässt aber dann Milde walten, da er sowieso nicht mehr lange am "Fürstenhof" sein wird. Um weitere Komplikationen zu vermeiden, erklärt Götz sich wenig später vor Werner und André als wundersam geheilt.

Robert erkennt, wie sehr er Eva getroffen hat. Doch seine Entschuldigung fällt eher halbherzig aus. Eva indes ist derart verletzt, dass sie die Entschuldigung ablehnt. Auch Charlotte und Werner beißen bei Robert auf Granit, als sie ihn vorsichtig nach seinen Zukunftsplänen befragen - er wirft sie hinaus, entschuldigt sich aber am nächsten Tag reuig bei seiner Mutter. Als er später auf Eva trifft, die sich ein wenig um Valentina kümmert, will er sich auch bei ihr entschuldigen …
Maike sagt "Ja" zu Simons Antrag. Doch am nächsten Tag fällt Simon sein Konstrukt gleich wieder auf die Füße: Jacob zeigt sich vor Maike sehr erstaunt darüber, dass ausgerechnet Simon, der ihm eine Scheinehe sehr madig gemacht hat, Maike nun heiraten will.
Zerwenkow taucht am "Fürstenhof" auf, und schnell weiß Werner auch warum: um Götz’ Anteile zu kaufen. Zwar wäre Zerwenkow als Miteigentümer Werner allemal lieber als Götz. Doch es dauert nicht lange und Zerwenkow macht Werner für seine und Charlottes Anteile ein noch besseres Angebot: Er will den "Fürstenhof" komplett und ist bereit, dafür einiges zu zahlen. Werner ficht nun einen inneren Kampf: Soll er sein Lebenswerk wirklich aufgeben?
Alfons muss einsehen, dass ein neues Sofa her muss. Doch als er mitbekommt, dass ein Besitzerwechsel am "Fürstenhof" im Gespräch ist, macht er sich solche Sorgen, dass er das Geld lieber beisammenhalten möchte. Da kommt ihm Jacobs Angebot, das Sofa seiner verstorbenen Eltern zu übernehmen, gerade recht. Hildegard findet das geblümte Sofa wider Erwarten wundervoll, wohingegen Alfons es überhaupt nicht gefällt.

Da Werner nicht bereit ist, Zerwenkow seine Anteile am "Fürstenhof" zu verkaufen, kommt Götz mit dem Verkauf seiner Anteile ebenfalls nicht weiter. Barbara reist daraufhin an, um ihren Freund Zerwenkow mit ihrem Charme zu überzeugen, sich fürs Erste mit Götz’ Hälfte zu begnügen. Werner will Barbara sofort wieder rausschmeißen lassen, bis er mitbekommt, dass sie mit Götz verbandelt ist, und Werner dadurch die Hände gebunden sind. Widerstrebend müssen Werner und Charlotte akzeptieren, dass ihre alte Feindin wieder in ihrer Nähe ist. Doch auch Barbara gelingt es nicht, Zerwenkow zu überzeugen …
Evas Versuch, Roberts ablehnende Haltung gegenüber seiner Tochter Valentina zu verändern, scheitert. Er zieht sich stattdessen zurück und gibt sich ganz seiner Trauer hin. Charlotte bittet den wenig begeisterten André, Robert in der Küche einzubinden, damit er auf andere Gedanken kommt.
Nachdem Maike mitbekommen hat, dass Simon Jacob dazu gebracht hat, von ihr Unsummen für die Scheinhochzeit zu fordern, ist sie stinksauer auf ihn und Simon in Erklärungsnot. André rät ihm daraufhin, Maike aufzuklären, wie es um seine Gefühle für sie steht. Doch Simon hat zu große Angst, dass er Maike dann ganz verliert, und überlegt sich eine andere plausible Ausrede.

Werner macht Barbara klar, dass ihn ihre Drohungen kalt lassen. Doch Charlotte ist unsicher, ob sie die Kraft hat, noch einen weiteren Kampf mit Barbara auszufechten. Vor allem jetzt, wo Robert und Valentina ihre Unterstützung brauchen. Doch als Barbara wieder mit ihren Psychospielchen anfängt, wird Charlotte klar, dass Werner Recht hat: Sie dürfen sich nicht von Barbara einschüchtern lassen. Diese hat hingegen die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass sie Zerwenkow noch umstimmen kann, nur die Anteile von Götz zu kaufen, und umgarnt ihn deswegen. Als Zerwenkow amouröses Interesse zeigt, macht Götz ihm deutlich, dass Barbara ihm gehört. Doch Zerwenkow zeigt sich davon unbeeindruckt …
Schon nach kurzer Zeit bereut André seine Entscheidung, Robert in der Küche mitarbeiten zu lassen: Robert macht keinen Hehl daraus, dass er sich für den besseren Koch hält. Auch Eva ist nicht gut auf Robert zu sprechen. Ihm geht es gegen den Strich, dass Eva ihm ständig seine Haltung gegenüber Valentina vorwirft. Doch Charlotte und Werner gefällt Evas offene und beherzte Art. Daher bitten sie sie, ihren Job als Kellnerin aufzugeben, um stattdessen bei ihnen einzuziehen und sich hauptberuflich um Valentina zu kümmern.
Alfons und Hildegard überlassen Jacob ihr altes Sofa, um es auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Zu spät erfahren sie über Rosalie, dass das Sofa ein wertvolles Einzelstück aus der Biedermeierzeit war.