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Episodenführer

2010 // KW 30

26.07. - 30.07.2010

Ernüchtert befürchten Barbara und Götz, nach Werners Aussage den Prozess zu verlieren. Auch Ben sieht seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Derweil lobt Robert Werner, mit Götz keinen Kuhhandel eingegangen zu sein, doch Werner weiß: Sein Schicksal liegt nun in Barbaras Händen. André rät seinem Bruder deswegen, nicht abzuwarten, bis Barbara den blutbefleckten Mantel der Polizei übergibt. Er rät zur Flucht. Werner aber will um seine Unschuld kämpfen. In den Plädoyers streiten der Staatsanwalt für eine Verurteilung und Götz für einen Freispruch. Schließlich verkündet die Richterin das Urteil.
Nachdem Lukas Octoir aus dem Hotel geschmissen hat, entschuldigt er sich bei Sandra, da er ihr zunächst nicht geglaubt hat. Cosimas Anfeindungen lässt Sandra derweil an sich abprallen: Ihre Liebe zu Lukas scheint unerschütterlich.
Rosalie hat Kopien des Geständnisses von Cosima hergestellt - und zwar so perfekt, dass Michael und sie nicht mehr wissen, welches das Original ist. Im Büro besorgt sich Rosalie eine Schriftprobe von Cosima und konsultiert einen Graphologen. Die Untersuchung ergibt allerdings, dass keines von den Papieren das Original ist.
Cosima sieht das Band zu ihrem Sohn zerschnitten und ist zudem irritiert, dass Götz entgegen seiner begrenzten Lebenserwartung Zukunftsgedanken hegt. Ihr kommt ein Verdacht. Sie besorgt sich eine Blutprobe von Götz und schickt sie ins Labor.

Als er seine Blitzscheidung von Rosalie mit Sandra feiern will, wird Lukas klar, wie sehr sich Sandra eine romantische Hochzeit wünscht. Derweil muss Cosima erkennen, dass Götz und Barbara ein Paar sind, und verlangt die Scheidung. In der Befürchtung, alles zu verlieren, lässt Götz seine Maske fallen. Cosima bekommt es mit der Angst tun und möchte Lukas in ihrer Not ihre Anteile überschreiben. Lukas lehnt gereizt ab. Zufällig hört Sandra später ein Telefonat zwischen Götz und Barbara mit, in dem über Cosimas Lebenserwartung gesprochen wird. Lukas bereitet derweil einen romantischen Heiratsantrag mit Pfingstrosen vor. Er will gerade um Sandras Hand anhalten, als sie ihm etwas gestehen muss ...
Für ein Fest im Kindergarten müssen Nils und Tanja 20 Zipfelmützen beisteuern. Tanja will diese selber nähen und nicht einkaufen. Erst spät nachts setzt sie sich an Hildegards Maschine und schläft über der Arbeit ein. Eva und Hildegard helfen am nächsten Tag aus. Da stellt sich heraus, dass sich Nils im Datum geirrt hat.
Nach ihrem Streit blockt Rosalie vor Michael ab. Mit schlechtem Gewissen muss er später von Lukas hören, dass Rosalies Schwermut nicht aus der Blitzscheidung resultiert, sondern er der Grund dafür ist. Michael entschuldigt sich bei ihr, sie wegen Cosima ausgenutzt zu haben.
Robert verliert die Nerven und will Barbara nach der Urteilsverkündung an die Kehle gehen. Werner kann ihn zurückhalten. Der Frust über Barbaras Freispruch sitzt tief. Robert lässt seinen Ärger an Eva aus, begreift aber durch Hildegards Rüffel seinen Fehler. Derweil trifft Werner im Wald auf Barbara: Sie gibt ihm seinen Mantel zurück und zieht von dannen.

Lukas fühlt sich von Sandra übergangen und stellt Götz zur Rede. Er versteht, dass seinem Vater nicht zu trauen ist, und entscheidet sich mit Hilfe von Sandra, Cosimas Schenkung anzunehmen. Nun kann sich Lukas seinem eigentlichen Anliegen widmen, doch die Rosen samt Ring sind verschwunden. Er ahnt nicht, dass Simon die Rosen als Dekoration für die Weinprobe im Salon benutzt. Als der Ring auf der Weinprobe gefunden wird, entschließt sich Lukas spontan zu einem bewegenden Antrag vor versammeltem Publikum.
Michael wurmt die Ungewissheit, ob Cosima schuld an Korbinians Tod ist. Derweil steht Cosima das Wasser bis zum Hals. Als in der Nacht auch noch Götz auftaucht und droht, dass sie nicht ihre Anteile verschenken kann, fühlt sich Cosima verunsichert. Voller Angst um ihre Gesundheit erkundigt sie sich bei Michael wegen des Herzschrittmachers und wird von ihm wegen Korbinians Tod provoziert. Derweil wird Rosalie von Götz aufgehetzt und verlangt so von Cosima die Hälfte der zwei Millionen als Sofortzahlung. Als Rosalie scheinbar die Polizei rufen will, gibt Cosima nach. Die Aufregung löst eine schwere, folgenreiche Herzattacke aus …
Trotz des Zipfelmützendesasters glaubt Tanja, den Spagat zwischen Job und Mutter zu schaffen. Als Eva bei Alfons und Hildegard anregt, eine Kinderbetreuung am "Fürstenhof" einzurichten, erkennt Hildegard Tanjas eigentliches Problem: Sie leidet - wie viele moderne Frauen - unter dem schlechten Gewissen, wegen der Karriere zur Rabenmutter zu werden.
Simon fiebert der Ankunft von Maike Steenkamp entgegen - Spross einer millionenschweren, im Weingeschäft tätigen Familie. Er verspricht sich durch sie lohnende Kontakte in die internationale Weinszene, um seinem Traum, wieder Winzer zu werden, näherzukommen. Zu seiner Überraschung ist Maike nicht die edle und feine Dame, die er erwartet, sondern eine Frau mit rustikalen Talenten.

Lukas genießt gerade sein Glück mit Sandra, als ihn Michaels Anruf erreicht: Cosima geht es sehr schlecht. Nachdem sie ihn mit ihren letzten Worten um Verzeihung gebeten hat, stirbt Cosima in Lukas’ Armen. Er steht unter Schock, während sein Vater insgeheim frohlockt. Einfühlsam versucht Sandra, Lukas aufzurütteln. Als er sich vorsichtig Cosimas Hinterlassenschaften widmet, um sich seiner Trauer zu stellen, taucht Götz auf und es kommt zu einem Streit zwischen Vater und Sohn.
Michael bringt es nicht übers Herz, Cosima das rettende Spray vorzuenthalten, doch die Dose ist defekt. Der Notarzt kommt zu spät, und Michael weiß, dass er Schuld am Tod hat, da er zu spät reagierte. Allein mit sich und seinem moralischen Dilemma als Arzt, betrinkt sich Michael und wird von Alpträumen geplagt. Am nächsten Tag findet ihn Rosalie in desaströsem Zustand.
Simon erkundigt sich nach Arbeitsmöglichkeiten in Südafrika, doch Maike reagiert auffallend distanziert. Als Ben in Maikes Zimmer eine Konstruktionszeichnung eines Flugzeuges entdeckt, ahnt er, dass Maike ein Geheimnis hat. Bei den Vorbereitungen zur Weinprobe am nächsten Tag wird auch Simon klar, dass Maike für eine Önologin erhebliche Wissenslücken hat.
Cosimas Tod spaltet den "Fürstenhof". Während Charlotte feststellt, dass sie Cosimas Ende vor dem Hintergrund ihres schicksalhaften Lebens bedrückt, sind Werner und Robert beinahe erleichtert. Eva gesteht Hildegard und Alfons traurig, dass Cosima und sie der gemeinsame Kummer um Markus verband. Als Robert despektierliche Sprüche über Cosima loslässt, fährt Eva aus der Haut. Erst durch Rosalie erfährt Eva von der anderen, negativen Seite Cosimas. Sie will sich entschuldigen und sucht das Gespräch mit Robert.

Michael redet Rosalie ein, seine Skrupel im Griff zu haben, aber verlangt von Werner anschließend die Auflösung des Praxisvertrags. Rosalie wirft ihm zu Recht Selbstmitleid und Eskapismus vor. In der Hitze des Streits kommt es zwischen beiden zu einem Kuss, der Michael beinahe von seinen Schuldgefühlen zu befreien scheint. Von Lukas wird er aber wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, da der ihn um eine Rede für Cosimas Trauerfeier bittet.
Lukas besinnt sich und lässt von Götz ab. Sandra ist entsetzt über Lukas’ Zorn, den er später auch an den Sonnbichlers auslässt. Von Sandra auf den richtigen Weg gebracht, entschuldigt sich Lukas bei Hildegard, die ihm einfühlsam nahebringt, dass er sich den guten Gefühlen zu Cosima stellen soll. Aufgelöst schafft er es zu trauern. Alle Hindernisse für Lukas’ und Sandras Zukunft scheinen aus dem Weg geräumt, da bekommt er mit, wie sich Götz bei Rosalie zynisch bedankt, dass sie Cosima einen Schrecken eingejagt hat. Rosalie schafft es mit Mühe und Not, sich Lukas’ Anfeindungen zu entziehen. Aber getrieben von dunklen Ahnungen kommt er der Wahrheit immer näher.
Maike gesteht Simon, dass sie in München heimlich statt Önologie Flugtechnik studiert hat. Angesteckt von Maikes bedingungsloser Leidenschaft, erinnert sich Simon an seinen Traum vom eigenen Weingut. André hält Maike indes für die perfekte Partie für seinen Sohn. Um Simon zu helfen, lädt er zu einem Dinner für Drei, setzt sich dann aber mit einem Augenzwinkern ab. Maike sieht die Kuppelei locker und regt an, sich an André zu rächen. Dieser nimmt am nächsten Tag die Revancheeinladung zu einem afrikanischen Essen an, das aber mit einer typischen Chilisauce gewürzt ist. Die Schärfe des Essens bezwingt selbst André und betäubt seine Zunge. Er verspricht daraufhin, nie wieder zu kuppeln.